584. Schützen- und Volksfest 2019

Unser 584. Schützen- und Volksfest findet vom 15.-23. Juni 2019 auf unserem Festplatz am Mülheimer Rheinufer statt. Hier finden Sie einige Informationen zum Fest.

 

 

Grußwort

 

Liebe Schützenfamilie, liebe Mülheimer Mitbürger!

 

Ich darf alle Gäste zum 584-jährigen Schützen- und Volksfest hier bei uns in Köln-Mülheim begrüßen. Dieses Fest ist seit Jahrhunderten auf das Engste mit der Mülheimer Gottestracht, der Schiffsprozession auf dem Rhein, verbunden.

Daher darf ich auch all diejenigen herzlich willkommen heißen, die zur Gottestracht in unseren Heimatort gekommen sind.

 

Seit einigen Wochen laufen nun die Bauarbeiten zur Sanierung der Mülheimer Brücke. Diese Baumaßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen werden uns in den nächsten Jahren in ganz Mülheim beschäftigen. Auch wir sind von diesen Maßnahmen betroffen und daher ist unserFestplatz am Mülheimer Rheinufer in diesen Jahren nur noch eingeschränkt nutzbar. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle aber auch bei Herrn Vjeran Buric, Leiter der Projektgruppe „Sanierung Rheinbrücke“, für die Hilfe und Gute Zusammenarbeit bei unserem Festplatz.

 

Ich hoffe das sich die Einschränkungen nicht zu sehr auf unsere Besucherzahlen auswirken und wir

viele Gäste auf unserem Festpatz und in unserem Festzelt begrüßen dürfen. Unterstützen Sie unsere

Veranstaltungen und feiern Sie mit uns 4 Tage Schützenfest. Besonders freuen wir uns darüber, das

der Samstag Abend in den letzten Jahren zu einem Besuchermagnet geworden ist. Ich freue mich

Ihnen auch in diesem Jahr mit dem Klüngelköpp-Konzert (Vorgruppe: Die Filue) wieder ein

Highlight präsentieren zu können. Sichern Sie sich hierzu rechtzeitig Ihre Karten und verbringen

Sie einen stimmungsvollen Abend mit den Mülheimer Schützen im Festzelt am Mülheimer Rheinufer.

 

In diesem Jahr standen auch Vorstandswahlen an. Hier freue ich mich besonders darüber das wir

unseren Vorstand verjüngen konnten. Auch arbeiten wir daran unseren Verein fit für die Zukunft zu

machen. Hierzu gehört u.a. auch sich zu öffnen

und dem weiblichen Geschlecht die Möglichkeit zu geben Mitglied unseres Vereins zu werden.

In diesem Sinne wünsche ich uns Allen einen harmonischen, erfolgreichen und sonnigen Verlauf

des diesjährigen Festes.

 

Jens Friedrich

1. Vorsitzender

 

 

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

verehrte Festgäste,

 

die Kunst des Schießens ist eine der ältesten und traditions- reichsten Sportarten überhaupt. Bereits im 11. Jahrhundert wurden in Deutschland die ersten Schützenvereine gegründet, um die Städte gegen Übergriffe zu schützen. Heute gibt es in der Bundesrepublik rund 15.000 Vereine mit ca. 1,6 Millionen Aktiven in dieser Sportart.

 

Der Schießsport erfreut sich damit großer Beliebtheit. Das sportliche Können der Aktiven wird umgesetzt durch Leistungen aus eigener Kraft und durch die kameradschaftliche Unterstützung.

 

Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Mülheim am Rhein von 1435 kann seit ihrer Gründung auf eine erfolgreiche Entwicklung blicken. Darüber hinaus sind die jährlichen Schützenfeste und die Gottestracht immer wieder Anziehungspunkt für die Mülheimer Bevölkerung und Gäste aus Nah und Fern. Ohne Vereine wie die St. Sebastianus Bruderschaft Mülheim am Rhein von 1435 wäre das sportliche und gesellschaftliche Leben in unseren Städten und Gemeinden um vieles ärmer.

 

Lassen Sie mich noch ein paar Worte zur aktuellen Situation im Stadtbezirk sagen:

Der Strukturwandel und die Entwicklung Mülheims nehmen an Fahrt weiter zu, sowohl im Mülheimer Süden und Hafen, als auch auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes und dem angrenzenden Bereich der Keup- und Schanzenstraße.

 

Nicht ganz so gut kommt das Sanierungsprojekt Mülheimer Brücke" weg. Die Arbeiten verzögern sich voraussichtlich auf insgesamt 6 Jahre. Dies wird zu erheblichen Beeinträchtigungen sowohl für die Mülheimer Bürger und Bürgerinnen als auch für die Mülheimer Geschäftsleute führen. Auf den Verkehr wird das immense Auswirkungen haben, ebenso wie für die Nutzung des Festplatzes an der Mülheimer Brücke.

 

Trotz aller Unbill und Schwierigkeiten für die Mülheimer Bürger wünsche ich uns allen einen frohen und ungetrübten Festverlauf.

 

Für die verdienstvolle Arbeit aller Beteiligten der Schützenbruderschaft danke ich recht herzlich und verbleibe mit den besten Wünschen.

 

Ihr

Norbert Fuchs

Bezirksbürgermeister

des Stadtbezirks Mülheim

 

Liebe Schützenbrüder,

liebe Gäste der St. Sebastianus Schützenbruderschaft,

 

in der Zeit vom 20. bis zum 23. Juni 2019 feiert die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Köln – Mülheim bereits zum 584. Mal ihr traditionelles Schützen- und Volksfest.

 

Das Schützenfest hat eine unverwechselbare Atmosphäre. Dabei kommen unterschiedliche Menschen zusammen und jeder kann dabei miterleben, wie Traditionen und Werte der Bruderschaft, des Zusammenhalts und der Heimatverbundenheit nicht nur seit vielen Jahren erhalten, sondern aktiv gelebt werden.

 

„Glaube – Sitte – Heimat" ist dafür nicht nur das Leitbild der Schützen, sondern wird hier in Mülheim tagtäglich in der Gemeinschaft gelebt. Für die Mitglieder, aber ganz besonders auch für die Mülheimerinnen und Mülheimer.

 

Ich und wünsche allen, die an den Festtagen nach Mülheim kommen, ein besonders schönes Schützenfest.

 

Mit Schützengruß

Ihre

Gisela Walsken

Regierungspräsidentin von Köln

Mülheimer Gottestracht 2019

Brotzeit - Gerechtigkeit statt Opfer"

 

Liebe Mitglieder der Bruderschaft,

Sage mir, was Du isst, und ich sage Dir, wer Du bist!" Ob öko", vegan oder Hausmannskost, kein anderer menschlicher Lebensbereich ist so stark ideologisch besetzt wie das Essen. Lebensmittel ohne Pestizide, am besten aus der Region, die Tierhaltung artgerecht, und alles ohne Plastik …, die Messlatte der Verbraucher ist hoch.

Nenne mir Deinen Tischnachbarn, und ich sage Dir, wer Du bist!" In allen Religionen ist das Essen ritualisiert. Hier gibt es ein strenges Reglement. Welche Nahrungsmittel sind rein", welche als unrein" verworfen? Die Art der Zubereitung, die Herstellung der Produkte und vor allem die Tischgemeinschaft , Essen verbindet oder grenzt aus.

Jesu Verhalten war anstößig. Er orientierte sich nicht an den Verhaltensnormen seiner Zeit. Er beging einen Tabubruch: Essen und Trinken sind Zeichen eines befreiten Lebens. Gott ist der Gastgeber und bittet zu Tisch. Seine Gästeliste" schließt gerade jene ein, die bis dahin außen vor blieben.

Brotzeit" ist der neue Gottesdienst. Gott erkennen im gemeinsamen Essen. Gott wohnt nicht fernab von den Menschen. Er ist mitten unter uns, wenn wir mit dem Tischnachbarn Frieden schließen. Das versöhnte Leben ist das Ziel. Die Tischgemeinschaft mit Gott ist das ewige Leben".

Das tägliche Brot - für die Menschen Europas eine Selbstverständlichkeit. Das sieht in anderen Kontinenten anders aus. Es fehlt an elementaren Dingen: Brot und reines Wasser, Medizin und Bildung, Gerechtigkeit und Frieden. Welthungerhilfe" und Misereor" schärfen unser Gewissen, dass es mit Umverteilung nicht getan ist. Millionen Menschen fordern Gerechtigkeit. Die Schöpfung ist für alle da. Solidarität ist das Gebot der Stunde. Artensterben und Klimaveränderung erinnern uns daran: Bewahrung der Schöpfung erfordert mutige Taten.

Gottestracht" ist ein fröhliches Fest. Es lebt vom Zusammenspiel der Elemente: Wasser, Luft, Licht und Erde. An diesem Tag geht es zum Gotteslob und -dank hinaus durch die Straßen der Stadt, an und auf den Rhein. Die Schöpfung verweist uns auf den Urheber aller Fröhlichkeit. Gott will nichts anderes als sich zu verschenken. Darauf bezieht sich Jesus, wenn er uns zur Sorglosigkeit anhält: Sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Sehet die Vögel des Himmels an. Sie säen nicht und ernten nicht und sammeln nicht in Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie" (Mt 6,25f)?

Freude ist ansteckend. Ich wünsche den Mitgliedern der Bruderschaft und allen Gästen eine fröhliche Gottestracht und ein friedliches Schützenfest.

Christian Weinhag, Pfarrer

 

2018/19

2018/19

Ehrenschütze 2019

Eric Haeming

Stellv. Bezirksbürgermeister

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