583. Schützen- und Volksfest 2018

Unser 583. Schützen- und Volksfest findet vom 26.05..-03.06. 2018 auf unserem Festplatz am Mülheimer Rheinufer statt. Hier finden Sie einige Informationen zum Fest.

 

 

Grußwort

 

Liebe Schützenfamilie, liebe Mülheimer Mitbürger!

 

Ich darf alle Gäste zum 583-jährigen Schützen- und Volksfest hier bei uns in Köln-Mülheim begrüßen. Dieses Fest ist seit Jahrhunderten auf das Engste mit der Mülheimer Gottestracht, der Schiffsprozession auf dem Rhein, verbunden.

Daher darf ich auch all diejenigen herzlich willkommen heißen, die zur Gottestracht in unseren Heimatort gekommen sind.

 

Auch wenn es immer schwieriger wird, so ein Fest zu organisieren und auf die Beine zu stellen, haben wir Ihnen wieder ein buntes Programm zusammengestellt. Wir haben in Mülheim leider immer mehr Probleme große Veranstaltungen durchzuführen, sei es das Straßenfest, Weiberfastnacht auf dem Wiener Platz, der Mülheimer Dienstagzug und eben auch unser Schützenfest samt Kirmes. Hier kommt aufgrund der Brückensanierung und der damit verbundenen Bauarbeiten, auch mit Auswirkungen auf unseren Festplatz, eine besondere Herausforderung in Zukunft auf uns zu.

Hier sind wir auch als Mülheimer Vereine gefordert, noch enger zusammen zu arbeiten und uns gegenseitig zu unterstützen. Zudem möchte ich mich ganz besonders bei unserem Bezirksbürgermeister und Ehrenmitglied der Bruderschaft Norbert Fuchs bedanken, der uns immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht.

 

Unterstützen Sie unsere Veranstaltungen und feiern Sie mit uns 4 Tage Schützenfest. Besonders hinweisen möchte ich unsere Gäste auf unsere Kölsche Nacht" bei uns im Festzelt. Sie erwartet ein buntes Bühnenprogramm mit namhaften Künstlern wie et fussisch Julche" Marita Köllner, der Band De Boore" und die Jungen Trompeter". Sichern Sie sich hierzu rechtzeitig Ihre Karten und verbringen Sie einen stimmungsvollen Abend mit den Mülheimer Schützen im Festzelt am Mülheimer Rheinufer.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns Allen einen harmonischen, erfolgreichen, friedvollen und sonnigen Verlauf des diesjährigen Festes.

 

Jens Friedrich

1. Vorsitzender

 

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

verehrte Festgäste,

 

die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Mülheim am Rhein besteht nun bereits seit 583 Jahren.

Am 20. Januar 1435 bestätigte Herzog Adolph VII urkundlich die Gründung der Mülheimer Schützenbruderschaft. Damit ist sie eine der ältesten Bruderschaften in Deutschland, aber auch die älteste Kölner Schützenbruderschaft und sicherlich auch der älteste Kölner Verein.

Die Mülheimer St. Sebastianus Schützenbruderschaft wurde, wie alle derartigen Gesellschaften vor Jahrhunderten, zum Schutze der Stadt Mülheim und ihrer Bürger gegen feindliche Angriffe, und um die Ordnung aufrechtzuerhalten, gegründet.

Diese Aufgaben und Ziele haben sich natürlich im Laufe der Jahrhunderte bis heute auch bei unserer Mülheimer Bruderschaft verändert. Aus den jährlichen Schieß- und militärischen Übungen entstanden im Laufe der Zeit das Königsschießen und das Schützenfest.

Mülheimer Gottestracht, Schiffsprozession, Schützenfest, Kirmes und die St. Sebastianus Schützenbruderschaft bilden heute eine Einheit, die aus dem Mülheimer gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken ist. Neben der untrennbaren Verbundenheit zur Mülheimer Gottestracht und zur Schiffsprozession ist auch die Verbundenheit der Schützenbruderschaft zu ihrem Stadtteil Mülheim hervorzuheben. Die Pflege des Brauchtums zeichnet die Schützen von heute genauso aus wie ihr soziales Engagement im Senioren- und Jugendbereich und ihr Einsatz für sonstige soziale Zwecke.

Viele Veranstaltungen, wie z.B. die Mülheimer Kirmes oder auch der von den Schützen organisierte Weihnachtsmarkt auf dem Wiener Platz sind ohne ihr Mitwirken nicht denkbar.

Ich hoffe, dass dieses tatkräftige Engagement und das Einbringen in die Mülheimer Stadtgesellschaft, auch trotz der heute schwierigen Situation, in der sich die Schützen, aber auch die zahlreichen anderen von ehrenamtlich getragenen Vereine

befinden, noch für lange Zeit zum Wohle unseres Stadtteils Mülheim weitergeführt wird.

Ich wünsche uns allen ein frohes, sonniges und harmonisches Schützenfest 2018 – sei es im Festzelt, auf der Kirmes oder bei der Mülheimer Gottestracht.

Ihr

Norbert Fuchs

Bezirksbürgermeister

des Stadtbezirks Mülheim

Du hast mein Klagen

in Tanzen verwandelt"

Mülheimer Gottestracht 2018

 

Wer erinnert sich nicht? Herzklopfen, feuchte Hände, Verlegenheit überall: der Besuch der 1. Tanzstunde. Aufgereiht wie die Hühner auf der Leiter standen die Mädels den Herren gegenüber. Und jetzt gehen Sie schnurstracks Ihrer Tanzpartnerin entgegen!" Damit war das Schlimmste überstanden, der Erstkontakt war hergestellt. Und was jetzt begann, war ein Schubsen und Schieben, ein Lavieren mit den Füßen und der verzweifelte Versuch, ein Taktgefühl zu entwickeln. Und jetzt ist Pause!" Überall Erleichterung, Lachen und Entkrampfung - und eine Cola oder Limo an der Bar.

Die Entdeckung des Tanztheaters war für mich als Jugendlicher eine Art Offenbarung". Was nur noch wenige wissen: Die Oper der Stadt Köln leistete sich eine eigene Tanzcompanie. Große Choreographen reichten sich die Klinke in die Hand und präsentierten ihre Arbeiten den Kölner Ballett Fans. Alles Schnee von vorgestern. Die Stadt Köln strich das Budget, und seitdem begann der unaufhaltsame kulturelle Abstieg der Domstadt. Die "Tanzkompanie des Jahres" finden Sie heute einige Kilometer stromabwärts, das in Düsseldorf/Duisburg ansässige Ensemble von Ballettchef Martin Schläpfer genießt höchstes Ansehen. In Köln begnügt man sich indessen mit FC Schal und Karneval; kulturelles Selbstbewusstsein sieht anders aus.

Die Bibel ist u.a. ein Tanzbuch. Während Mose noch mit dem Ewigen verhandelt, tanzen die Israeliten schon um das Goldene Kalb. Ihr Tanz um das Gold ist kein Ringelpietz mit Anfassen, sondern orgiastisch. Seit diesem Debakel waren fromme Gottesmänner und -frauen, sprich Pfarrer und Nonnen immer sorgenvoll, wenn es ums Tanzen ging. Tanzen war eben aller Laster Anfang, und die Begierde des Fleisches lauerte sowohl im wilden Rock’n‘ Roll der 50-er Jahre als auch im klassischen Tango. Klerikale Spaßbremsen gibt es eben zu allen Zeiten.

Zurück zur Bibel. Ihr Umgang mit dem Tanzen ist erfrischend unkompliziert. Getanztes Gotteslob ist hier eine Selbstverständlichkeit. Das haben beispielsweise afrikanische Christen früher erkannt als ihre steifen Mitchristen in Mitteleuropa. Wer sich von Gott gepackt weiß, hält es nicht aus auf unbequemen Kirchenbänken. Gebet verlangt nach Bewegung. Und was wir Prozession nennen, kann seine Nähe zum Tanz nicht verleugnen: rhythmisches Schreiten bei gleichzeitigem Singen oder Beten. Das ist zu viel für den durchschnittlichen Prozessionsteilnehmer bei der Gottestracht. Eine Formation in Zweierreihen schafft man vielleicht in Lourdes oder Altötting. Mülheim ist da eher ein wenig chaotisch, und das gehört zum Charme der Gottestracht.

Getanztes Gotteslob erfüllt Sie vielleicht mit Skepsis? Lassen Sie sich nicht verunsichern, sondern steigen Sie beherzt ein in den Reigen der Fröhlichen. Auch in diesem Jahr gibt es zur Auflockerung den Tanz an Bord" während der Prozessionsfahrt. Tanzmuffel sind Spielverderber. Vielleicht werden Sie vom Tanzfieber gepackt und Sie kehren in den nächsten Wochen zurück zur Tanzschule Ihrer Wahl und besuchen einen Kurs zum Auffrischen Ihrer Tanzkenntnisse oder als Neueinsteiger? Tanzen ist das beste Antidepressivum, das ich kenne. Gottes Geist will uns Beine machen. Die Fröhlichkeit des Tanzens ist ansteckend. Nehmen Sie viel davon mit in Ihren Alltag!

 

Christian Weinhag, Pfr.

Königspaar 2017/18

Wolfgang & Renate Embgen

 

Ritter des Königs:

1. Ritter Helmut Schmitz

2. Ritter Jens Friedrich

3. Ritter Hermann-Josef Hemmersbach

4. Ritter Peter Schmitter

 

Königsadjudant: Herbert Klöppel

Standartenträger: Pascal Embgen

 

 

Tellkönigspaar 2017/18

Werner & Ruth Goebel

Ehrenschütze 2018

Stefan Ewert

Filialdirektor der Kreissparkasse Köln-Mülheim 

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